Bruno Thivoyon eröffnet die Metstrade
Der Wassersportmarkt wird bereits bei der Eröffnung der Metstrade 2026 im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Bruno Thivoyon, CEO der Beneteau-Gruppe, wird die Eröffnungsrede halten und dabei auf die Zukunft des Freizeitsportes sowie auf die wichtigsten Faktoren eingehen, die dessen Entwicklung derzeit beeinflussen.
Eine Maßnahme, die in einer für die Branche schwierigen Phase erfolgt. Die jüngsten Analysen von ICOMIA und der Boats Group weisen insbesondere auf einen anhaltenden Druck auf den Massenmarkt hin, während sich das Premium-Segment besser behauptet.
Gleichzeitig sind Automobilhersteller und Zulieferer bestrebt, ihre Kosten zu senken, ihre industrielle Effizienz zu steigern, ihre Lieferketten zu sichern und den Einsatz digitaler Technologien voranzutreiben.
Drei Schwerpunktthemen für die Ausgabe 2026
Das Konferenzprogramm gliedert sich in drei Schwerpunkte: Barrierefreiheit und Inklusion, nachhaltige Entwicklung und neue Technologien.

Der erste Teil befasst sich insbesondere mit Fragen der Personalbeschaffung und -ausbildung. Zu den behandelten Themen gehören die Förderung von Führungsqualitäten, Mentoring, die Schulung von Mitarbeitern und die Inklusion in Unternehmen.
Dieser Aspekt gewinnt für eine Branche zunehmend an Bedeutung, die in mehreren Ländern mit Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung und dem Kompetenzwechsel konfrontiert ist.
Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft
Die ökologische Wende wird einen weiteren wichtigen Schwerpunkt des Programms bilden. Mehrere Konferenzen werden sich mit der Dekarbonisierung, der Emissionsminderung, der Kreislaufwirtschaft, der Wiederherstellung mariner Ökosysteme sowie den Entwicklungen im Bereich der Regulierung befassen.
ICOMIA und mehrere Branchenverbände werden an den Diskussionen teilnehmen, unter anderem gemeinsam mit der Water Revolution Foundation.

Das erklärte Ziel besteht darin, über bloße Absichtserklärungen hinauszugehen und konkrete Beispiele für die Umsetzung von Umweltstrategien in den Unternehmen der Branche aufzuzeigen.
Künstliche Intelligenz hält Einzug bei der Metstrade
Der dritte Schwerpunkt wird sich mit Technologien befassen, die das Design, den Bau und die Nutzung von Schiffen revolutionieren könnten.

Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz werden ebenso ausführlich behandelt wie fortschrittliche Werkstoffe und neue Antriebssysteme. Auch die Nutzung von Daten und die Entwicklung vernetzter Technologien werden Teil des Programms sein.
Die Messe wird sich auch mit dem Technologietransfer zwischen dem Spitzensport und dem Wassersport befassen ? ein Phänomen, das sich bereits bei Verbundwerkstoffen, Elektronik, Anbauten oder auch beim Energiemanagement bemerkbar macht.
In Amsterdam werden mehr als 1.700 Aussteller erwartet
Die Metstrade 2026 findet vom 17. bis 19. November in 13 Hallen des RAI Amsterdam statt; es werden mehr als 1.700 Aussteller erwartet. Damit behält die Messe ihren zentralen Stellenwert für Fachleute aus den Bereichen Bootsausrüstung und Bootsbau.
Die traditionellen DAME Design Awards und Boat Builder Awards runden das Programm ab. Bei den erstgenannten werden Innovationen im Bereich der Bootsausrüstung nach Kriterien wie Funktionalität, Nachhaltigkeit, Ästhetik und Benutzererlebnis ausgezeichnet. Die zweitgenannten würdigen Unternehmen und Fachleute aus dem Schiffbau in Bereichen, die von der Produktion über die Kundenbeziehung bis hin zur nachhaltigen Entwicklung reichen.
In einer Branche, die gleichzeitig mit einer Abschwächung bestimmter Märkte, dem ökologischen Wandel und der Beschleunigung technologischer Innovationen konfrontiert ist, möchte die Metstrade 2026 ihre Konferenzen zu einem Ort der Reflexion über die künftigen Entwicklungen der Branche machen.

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