Ausbildung in den Berufen der Schifffahrt in der Bretagne: Die AFPA in Langueux sucht nach einem neuen Modell

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Die Region Bretagne wird ab Beginn des Schuljahres 2026 die Ausbildung zum Wartungstechniker für Freizeitboote an der AFPA in Langueux nicht mehr finanzieren. Die Einrichtung prüft nun andere Finanzierungsmöglichkeiten, um diesen Ausbildungsgang aufrechtzuerhalten. Diese Entwicklung vollzieht sich zu einer Zeit, in der Unternehmen der Wassersportbranche weiterhin qualifizierte Techniker einstellen.

Die von der Afpa in Langueux bei Saint-Brieuc angebotene Ausbildung zum Wartungstechniker für Freizeitboote (TMMP) steht vor einer ungewissen Zukunft. Ab dem Schuljahresbeginn 2026 wird die Region Bretagne diese Ausbildung, die bisher im Rahmen des Programms ?Qualif Emploi? gefördert wurde, nicht mehr finanzieren. Die Afpa arbeitet nun an mehreren Szenarien, um den Fortbestand der Ausbildung zu sichern.

Eine Ausbildung, die den Anforderungen der Wassersportbranche gerecht wird

Seit etwa zehn Jahren finanzierte die Region Bretagne jedes Jahr zwölf Plätze, die in erster Linie für Arbeitssuchende im Rahmen einer beruflichen Umschulung bestimmt waren.

Nach Angaben der Leitung der Afpa in Langueux ist diese Entscheidung Teil einer allgemeinen Kürzung der regionalen Mittel für das Programm ?Qualif Emploi?. Vor diesem Hintergrund hat sich die Kommune dafür entschieden, die Finanzierung der gleichwertigen Ausbildung, die in Auray im Departement Morbihan angeboten wird, aufrechtzuerhalten.

Diese Entwicklung vollzieht sich zu einer Zeit, in der Unternehmen im Bereich der Bootswartung, Händler und Werften weiterhin von Schwierigkeiten bei der Personalbeschaffung in mehreren Regionen der Bretagne berichten.

Duales Studium und Privatwirtschaft als Mittel zur Sicherung der Ausbildung

Die Afpa plant jedoch nicht, diesen Ausbildungsgang endgültig einzustellen. Derzeit werden zwei Möglichkeiten geprüft.

Die erste basiert auf einer Finanzierung durch Unternehmen und Praktikanten im Rahmen des privaten Marktes. Die zweite legt den Schwerpunkt auf die Förderung der dualen Ausbildung durch Ausbildungs- oder Berufsausbildungsverträge.

Diese Entwicklung würde auch eine Anpassung der Lehrinhalte mit sich bringen, wobei das Qualifikationsniveau von Stufe 3 auf Stufe 4 angehoben würde, um den Erwartungen der Arbeitgeber gerecht zu werden.

Für das Schuljahr 2026 wurde jedoch noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Ein geplanter Umzug der Werkstätten

Die Änderungen bei der Finanzierung hätten auch Auswirkungen auf die bisher genutzten Anlagen.

Die im Hafen von Légué gelegene Ausbildungsstätte soll nicht mehr weitergeführt werden. Das Gebäude, das dem Gemeindeverband Saint-Brieuc Armor Agglomération gehört, wurde dank regionaler Fördermittel angemietet. Sollte die Ausbildung fortgesetzt werden, würden die Kurse in die Räumlichkeiten der AFPA in Langueux verlegt.

Diese Änderung würde die praktische Organisation der Ausbildung verändern, wobei die für die Ausbildung in den Berufen der Schiffswartung unverzichtbaren technischen Werkstätten erhalten blieben.

Der Bedarf an Fachkräften ist nach wie vor groß

Der derzeitige Ausbildungsjahrgang setzt seine Ausbildung bis zum Ende des Sommers 2026 fort. Die Auszubildenden schließen insbesondere die vollständige Renovierung eines Bootes für das Wassersportzentrum in Cancale ab, ein Lehrprojekt, das in den Werkstätten von Légué durchgeführt wird.

Für Fachleute aus der Wassersportbranche verdeutlicht diese Situation die Herausforderungen im Bereich der Ausbildung, mit denen die Branche konfrontiert ist. Der Bedarf an Wartungstechnikern ist nach wie vor hoch, sowohl in den Werften als auch bei Händlern, Verleihunternehmen oder Betreibern von Yachthäfen. Vor diesem Hintergrund ist die Fähigkeit, Ausbildungsangebote vor Ort aufrechtzuerhalten, von entscheidender Bedeutung, um die Personalbeschaffung zu unterstützen und den Bedarf der an der bretonischen Küste ansässigen Unternehmen zu decken.

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