Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas findet in diesem Jahr die größte Ausstellung statt, die die Brunswick Corporation je veranstaltet hat. Vom 6. bis 9. Januar 2026 widmet der amerikanische Konzern, dem unter anderem Mercury Marine, Sea Ray, Navan und Flite gehören, seinen Bereich den maritimen Innovationen und stellt die starke Integration von Elektronik, künstlicher Intelligenz und sauberen Antrieben an Bord seiner Einheiten zur Schau.
Eine Ausstellung am Schnittpunkt der Technologien

Brunswick ist nicht gekommen, um sich zu profilieren. Sein Stand in der Westhalle des Las Vegas Convention Center umfasst mehrere Einheiten, die mit den neuesten Technologien ausgestattet sind, die intern oder in Partnerschaft entwickelt wurden:
- Sea Ray SLX: Ein neues Modell mit Weltpremiere, das mit einem neu gestalteten Steuerstand, zwei ultrabreiten Simrad NSX-Bildschirmen, in das Lenkrad integrierten Bedienelementen und einem vernetzten Mercury-Antriebssystem ausgestattet ist. Der Schwerpunkt liegt auf der nahtlosen Integration zwischen den Mensch-Maschine-Schnittstellen und dem Bootsmanagement.
- Navan C30: Ebenfalls erstmals auf der CES vorgestellt, verfügt dieses Modell über das autonome Navigationssystem Simrad AutoCaptain, integrierte Solarzellen und die Möglichkeit, an Bord ein eFoil aufzuladen. Der Ansatz orientiert sich an Automobilstandards, mit einer Ergonomie, die sich auf Einfachheit und Energiemanagement konzentriert.
- Lund Crossover XS: Ein Süßwasser-Fischerboot, das mehrere sich ergänzende Antriebe vereint: Mercury Racing 150R, Mercury Avator 35e (elektrisch) und einen Lowrance Recon-Fischereimotor. Die Einheit verkörpert Brunswicks Multi-Antriebsstrategie für kleine Boote.
Elektrischer Antrieb und alternative Mobilität

Braunschweig stellt auch das Flite Race eFoil aus, das zusammen mit Flite und Mercury Racing entwickelt wurde. Dieses auf Leistung ausgelegte Elektro-Foil-Board ist Teil der dynamischen Demonstrationen, die dem Publikum geboten werden. Es ist Teil einer breiteren Palette von Mikro-Mobilitätssystemen für das Meer, die Brunswick um seine Marke Flite herum aufbauen will.
Auch das Konzept des Mercury-Hochleistungsaußenbordmotors ist am Stand zu sehen, zusammen mit interaktiven Simulatoren, mit denen die Systeme in einer immersiven Umgebung getestet werden können.
Eingebettete künstliche Intelligenz
Brunswick legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf die Integration von künstlicher Intelligenz in die Sportschifffahrt. Es gibt mehrere Vorführungen rund um einen KI-gestützten Rudersimulator, der beim Anlegen, bei der Routenplanung und bei der Wahrnehmung der Umgebung helfen kann. Ein digitaler Copilot im Dienste des Skippers.

Dieser Ansatz wird auch bei einer Podiumsdiskussion in der CES Foundry am Mittwoch, den 7. Januar 2026, zum Thema "AI applied to nautics" diskutiert.
Eine angenommene Wende
Mit dieser verstärkten Präsenz auf dem ESC bestätigt Brunswick seine Strategie, sich als wichtiger technologischer Akteur im maritimen Sektor zu etablieren. Das Unternehmen begnügt sich nicht mehr damit, Boote und Motoren zu produzieren. Es versucht, das Segelerlebnis zu gestalten, in einem Umfeld, in dem die digitalen Standards der breiten Öffentlichkeit zu grundlegenden Erwartungen in der Schifffahrt werden.
Systemintegration, Ergonomie, Autonomie, Konnektivität und Dekarbonisierung sind die fünf strukturierenden Achsen von Braunschweigs Rede. Die CES 2026 wird so zu einer Bühne für lebensgroße Demonstrationen gegenüber Technologiepartnern, Händlern und Investoren aus anderen Branchen.

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