Boote im 3D-Druck: Innovation in Bewegung!

Booka 26 : Modell

Das italienische Unternehmen Livrea Yachts startet mit dem 3D-Druck für den nautischen Einsatz. Während die Werft darauf wartet, komplette Boote zu drucken, produziert sie komplexe Decksteile.

Livrea yachts : 2 moderne Partner, um das Erbe neu zu erfinden

Livrea Yachts wurde von zwei jungen Italienern, Francesco Belvisi und Daniele Cevola, gegründet. Ihr ursprüngliches Ziel war es, ein Boot aus dem Erbe ihrer Insel Pantelleria, der Lancia Pantesca, zu retten. Da sie nicht selbst Schreiner waren, beschlossen sie, das Design anzupassen und moderne Technologien für dieses Boot zu verwenden. So wird der 3D-Druck in das Projekt eingeladen und Livrea 26 mit Unterstützung von CRP Technologies, einem in der Formel 1 tätigen Unternehmen, gestartet. Wenn Hanse den Druck des Rumpfes als Aprilscherz ankündigt, ist es für Livrea Beton.

Komplexe Teile in einem Arbeitsgang

Das traditionelle Boot hat offensichtlich ein italienisches Design. Verlassen Sie also die Bleche auf der Brücke, sie laufen in der Dicke des Materials. Statt PVC-Rohre in den Schaumstoff zu integrieren, wird der Sandwichkern in 3D gedruckt und integriert von Anfang an den Durchgang der Schnur, aber auch Details wie die Entwässerung. In einem Arbeitsgang wird das fertige Teil gewonnen, was dem Bediener Zeit und Kosten spart. Andere Teile, wie z.B. Mastfußwege oder Instrumentenhalter, werden so auf der Booka 26 gefertigt.

Drucken des Modells

Einfache Konstruktion und Gestaltungsfreiheit

Durch den Einsatz von kohlenstoffgefüllten Polymeren ergibt sich ein Sandwichkern mit überlegenen mechanischen Eigenschaften gegenüber herkömmlichen PVC-Schäumen. Ihre Steifigkeit ermöglicht Konstruktionen ohne Formen, was die Herstellung erleichtert.

Die Festigkeitseigenschaften der neuen Werkstoffe ermöglichen eine Optimierung der Struktur. Eine Partnerschaft mit Autodesk stellt Livrea hierfür eine Optimierungssoftware für die Luftfahrt zur Verfügung.

Der 3D-Druck erlaubt es, das Material nur dort zu platzieren, wo es sinnvoll ist. Kuka Roboter stellt Livrea einen Roboter zur Verfügung, der das Material in Bereichen ablegt, die mit einem herkömmlichen 3D-Drucker nicht zugänglich sind.

Zulieferungen von Teilen, kompletten Booten: viele Perspektiven

Die aktuellen Kosten für den 3D-Druck reservieren ihn für Boote mit hoher Wertschöpfung. Der einmalige Markt ist das Hauptziel in der Bootfahrt. Komplexe Serienteile sind aber auch für Großprojekte interessant, die mit Livrea in Kontakt gekommen sind. Die Lohnfertigung ist eine Entwicklungsachse.

Die beiden Partner arbeiten nun an der Konstruktion von Teilen von mehreren Metern Länge. Das ultimative Ziel ist natürlich die Herstellung ganzer Boote mit 3D-Druckern. Wenn die Demokratisierung des 3D-Drucks in der nautischen Industrie noch nicht Realität ist, kommt sie im Schneckentempo zurück!

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