Vergnügungsschifffahrt nicht sehr präsent in der Nationalen Strategie für das Meer und die Küste

Royan Yachthafen

Die Nationale Strategie für das Meer und das Küstengebiet wurde soeben per Dekret bestätigt. Wenn die Ziele lobenswert sind, scheint die Freude nicht im Mittelpunkt der Sorgen zu stehen...

4 Hauptziele

Frankreich hat seine nationale Strategie für das Meer und das Küstengebiet per Dekret bestätigt. Sie entspricht damit dem europäischen Rahmen und setzt sich vier langfristige Hauptziele:

  • Ökologischer Übergang für Meer und Küste
  • die Entwicklung der nachhaltigen blauen Wirtschaft
  • der gute ökologische Zustand der Meeresumwelt und der Erhalt einer attraktiven Küstenlinie
  • frankreichs Einfluss

Der Text, der alle 6 Jahre überarbeitet werden muss, sieht 26 vorrangige Maßnahmen und 4 transversale Arbeitsachsen vor:

  • Auf Wissen und Innovation setzen
  • Entwicklung nachhaltiger und widerstandsfähiger See- und Küstengebiete
  • Unterstützung und Förderung von Initiativen und Beseitigung von Hindernissen
  • Förderung einer französischen Vision innerhalb der Europäischen Union und in internationalen Verhandlungen

Ein einziger Punkt beim Bootfahren

Vergnügungsschifffahrt ist nur das Thema von Punkt 18:"Unterstützung der Vergnügungsschifffahrt in ihrer Entwicklung".

Es sei daran erinnert, dass der Ansatz des ökologischen Übergangs und der gemeinsamen Wirtschaft im Yachtsektor begonnen hat, insbesondere mit der künftigen Umsetzung des Schiffsrecyclingsektors mit erweiterter Herstellerverantwortung. Der Text erwähnt auch das Label Ports Propres, das mit AFNOR eingerichtet wurde. Es wird kein bestimmtes Ziel festgelegt.

Nebenabstützungen

Andere Ziele werden natürlich Auswirkungen auf die nautische Industrie und den damit verbundenen Küstentourismus haben.

Die Nationale Strategie für das Meer und die Küstenregion betont die Vermittlung des Meeres und das Bewusstsein für das maritime Erbe und möchte insbesondere die französische maritime Kultur in das Welterbe der Unesco einbeziehen. Der Staat hat auch den Ehrgeiz, ein maritimes Bildungscluster zu schaffen.

Auch die allgemeine Unterstützung der maritimen Innovation wird hervorgehoben. Insbesondere wird das Ökodesign im Segelsport erwähnt.

Der Text sieht auch die Entwicklung des Küsten- und Seetourismus durch nautische Freizeitaktivitäten vor, die der Bootsindustrie zugute kommen werden.

Das Interesse an der maritimen Raumplanung zielt darauf ab, die Nutzungen durch die Suche nach Synergien zwischen den Aktivitäten in Einklang zu bringen und damit das heikle Thema des Zugangs zu den von Freizeitbootfahrern geschützten Orten abzudecken. Eine Vereinfachung der Verwaltung des Meeres liegt ebenfalls auf dem Tisch.

Abschließend sei gesagt, dass es bedauerlich ist, dass sich die Strategie damit begnügt, das Bestehende weiterzuverfolgen, ohne wirtschaftliche und technische Entwicklungen, die eng mit dem Segelsport verbunden sind, zum Ziel zu setzen. Dennoch können wir hoffen, dass die Schifffahrt von den Fortschritten des gesamten Sektors profitieren wird.

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