Zwei Veranstaltungen, zwei Welten, zwei Veranstaltungsorte, zwei Stimmungen ? und dieses Jahr muss man sich entscheiden. Die BoatIndustry findet in La Rochelle statt.
Nicht, dass es in Monaco an industriellem und wirtschaftlichem Interesse mangeln würde. Die Superyacht vereint bemerkenswertes Know-how in den Bereichen Bau, Ausrüstung, Schiffsarchitektur, Überholung und Energiemanagement. Und zahlreiche Unternehmen sind übrigens in mehreren dieser Märkte tätig.
BoatIndustry hat sich jedoch dafür entschieden, seiner DNA treu zu bleiben: der Freizeitschifffahrt.
Die Welt der Werften, die in Serien- oder Kleinserienfertigung bauen, sowie der Zulieferer, Motorenhersteller, Händler, Vermieter, Wiederverkäufer und Dienstleistungsunternehmen. Es ist auch ein Markt, der unmittelbar mit den Entscheidungen der Freizeitkapitäne konfrontiert ist: Bootspreise, Erneuerung der Modellpaletten, Motorisierungen, Nutzungszwecke, Wartung und Entwicklung der Vertriebsnetze.
Die ?Grand Pavois? ist genau einer der Orte, an denen sich diese Branche ihren Kunden präsentiert. Dort entdeckt man Neuheiten, probiert natürlich ?kleine? Boote aus, aber vor allem kann man den Puls an den Stegen fühlen: Welche Boote ziehen die Besucher an? Welche Ausstattungsmerkmale werfen Fragen auf? Welche Projekte landen tatsächlich bei den Händlern? Und wie ist die Stimmung unter den Fachleuten nach einer Saison 2026, die noch nicht zu Ende ist?
Also: ?Grand Pavois? oder ?Monaco Yacht Show?? Für BoatIndustry wird es La Rochelle sein. Denn manchmal muss man sich für einen Hafen entscheiden. Und unserer bleibt weiterhin der des Freizeitschifffahrtssektors.
Und als kleines Extra können wir, sofern uns der Zeitplan ein paar Minuten lässt, noch einmal die Pen Duick-Yachten bewundern. Es gibt Schlimmeres, als so einen Messetag ausklingen zu lassen.

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