Für den Transport, das Verkeilen und das Zuwasserlassen von Booten sind Ausrüstungen erforderlich, die sich an unterschiedliche Rümpfe und manchmal begrenzte Infrastrukturen anpassen können. Mit drei Neuheiten, die in dieser Saison vorgestellt werden, versucht Nautipark, auf ganz konkrete Probleme zu antworten, die sowohl Hafenbetreibern als auch Fachleuten für das Heben und Einlagern von Booten begegnen.
Das Gewicht der Bers reduzieren, ohne die Tragfähigkeit zu verringern
Der neue L2-13-Seitenhubwagen zielt in erster Linie auf einen empfindlichen Punkt beim Materialtransport ab: das Gewicht der Geräte selbst. Mit nur 13 kg ist dieses Modell handhabbar und hat eine Tragfähigkeit von 2,5 Tonnen.

Diese Gewichtsreduzierung ist direkt für Werftmannschaften und Trockenhäfen von Interesse, die täglich Dutzende von Bers umsetzen. Der Hersteller gibt außerdem eine Arbeitshöhe von bis zu 1,30 m an. Dieser Spielraum ermöglicht die Anpassung an sehr unterschiedliche Einheiten, von Segelkreuzfahrtschiffen bis hin zu Motorbooten mit hohem Freibord. Das Ganze kann zum Verkeilen von Booten mit einem Gewicht von bis zu 15 Tonnen beitragen.
Ein weiterer technischer Punkt ist, dass diese Ber weiterhin mit den EVO80-Traversen sowie mit mehreren Anhängern aus dem Nautipark-Sortiment, vom Quicklev 2,5T bis zum Parklift 20T, kompatibel ist. Für bereits ausgerüstete Profis verringert diese Kompatibilität den Wechsel des Materialparks und vereinfacht die Lagerungsvorgänge.
Sliprampen bereiten bei großen Tiefgängen weiterhin Kopfzerbrechen
Komplizierte Wasserungen sind in sekundären Häfen oder an einigen öffentlichen Slipanlagen nach wie vor häufig anzutreffen. Unzureichendes Gefälle, geringe Gezeiten oder begrenzte Wassertiefe zwingen oft dazu, den Traktor teilweise unter Wasser zu setzen.
Nautipark stellt hier eine Teleskopkupplung vor, die den Anhänger um mehr als 3 Meter verlängern kann. Das Prinzip ist einfach: Den Abstand zwischen Zugfahrzeug und Anhänger vergrößern, um die Antriebsräder aus dem Wasser zu halten.

Diese Problematik betrifft vor allem Segelboote mit großem Tiefgang und einige Motorboote, die auf schweren Trailern transportiert werden. Auf langen, aber nur leicht abfallenden Laderäumen wird es schnell schwierig, das Boot aufschwimmen zu lassen, ohne dass der Traktor in das Salzwasser gerät.
Und in Häfen, in denen immer wieder Fahrzeuge zu Wasser gelassen werden, verringert die Begrenzung des Eintauchens der Fahrzeuge auch Korrosionserscheinungen, die für die Betreiber und Abfertigungsunternehmen oft kostspielig sind.
Das von Nautipark entwickelte System entspricht also einer sehr operativen Einschränkung, die den Nutzern von hydraulischen Anhängern oder rollenden Bären wohlbekannt ist.
Das Verkeilen von Mehrrumpfbooten erfordert unterschiedliche Stützen
Auch der Mittelbock 5T wird mit einer neuen Auflagefläche aus Gummi weiterentwickelt. Bisher wurde bei diesem Modell eine Holzunterlage verwendet. Diese Änderung zielt insbesondere auf Katamarane ab, deren Rümpfe weichere Kontaktzonen benötigen, um lokale Belastungen während der Lagerungs- oder Wartungsphasen zu vermeiden.

Der Hersteller behält hingegen den 5°-Drehpunkt bei, der bereits bei der vorherigen Version vorhanden war. Mit diesem Schwenkbereich kann die Auflage auf dem Rumpf angepasst werden, um die Kontaktfläche zu vergrößern und die Stabilität des Bootes während des Keilens zu verbessern.

/ 






