Die Kontrolle der Lasten wird zu einem zentralen Thema an Bord moderner Segelboote. Takelage, Schoten, Vorfächer oder Fallen arbeiten mit immer höheren Belastungen. Die von Cyclops Marine entwickelten Lastsensoren bieten eine konkrete Antwort auf diese Problematik, indem sie Kräfte messbar machen, die lange Zeit nur empirisch geschätzt wurden.
Warum Sie die Belastungen an Bord messen sollten
Bei einem Segelboot ist die tatsächliche Belastung, die auf ein Manöver einwirkt, oft nicht bekannt. Die Einstellungen werden nach Erfahrung vorgenommen, manchmal mit einem großen Sicherheitsabstand, manchmal zu knapp. Für die Profis - Werft, Vermieter, Skipper oder Tuner - erschwert diese Ungewissheit die Vermeidung von Schäden und die Optimierung des Riggs.

Die Belastungsmessung ermöglicht es, Einstellungen zu objektivieren. Sie hilft, die Grenzen der Ausrüstung zu überprüfen, Konfigurationen zu vergleichen und die tatsächliche Nutzung des Bootes zu dokumentieren. Im professionellen Betrieb wird sie auch zu einem Werkzeug für die Überwachung und Unterstützung der Wartung.
Das Prinzip der Cyclops Marine Wägezellen
Cyclops Marine entwickelt Sensoren, die direkt in die Ladelinie integriert sind. Der Sensor ersetzt ein vorhandenes Element, je nach Modell einen Schäkel, eine Winde oder ein Textilterminal, oder wird an dessen Stelle eingefügt. Die Messung erfolgt ohne größere Änderungen an der Takelage.
Die Technologie beruht auf einer kontrollierten Verformung des Sensorkörpers, die elektronisch analysiert wird, um einen Belastungswert in Echtzeit zu liefern. Die Anzeige erfolgt auf einer speziellen Box oder über eine drahtlose Verbindung zu einem Instrument oder einem mobilen Endgerät.
Ein Sortiment, das auf moderne Takelage abgestimmt ist
Die Besonderheit von Cyclops Marine ist die Entwicklung von Winden, die mit Textiltakelagen und moderner Architektur kompatibel sind. Die Modelle decken Lastbereiche ab, die sowohl für Seriensegelboote als auch für Renn- und Langfahrtschiffe geeignet sind.

Die Sensoren können an den Streben, Fallen, GV- oder Genuaschoten, aber auch an spezielleren Elementen wie den Vorfächern angebracht werden. Diese Modularität ermöglicht es, ein Boot schrittweise auszustatten, je nach den tatsächlichen Bedürfnissen.
Bisher war diese Technologie auf Hochseeregatten beschränkt, doch nun beginnt sie auch bei Freizeitbooten Einzug zu halten. Outremer, Gunboat oder Dufour haben damit begonnen, die Baureihe ihren Kunden anzubieten. Diese innovative Technologie hat jedoch ihren Preis: Für die Wanten und die Schot eines 45-Fuß-Bootes müssen Sie mit ca. 15.000 ? rechnen
Nutzungen, die über das bloße Einstellen hinausgehen

Über die Segelverstellung hinaus eröffnet die Lastmessung weitere Verwendungsmöglichkeiten. Sie ermöglicht es, die maximalen Kräfte beim Manövrieren zu kontrollieren, anormale Überlastungen zu erkennen und den Verschleiß von Komponenten vorherzusehen.
Für Werften und Flottenmanager werden diese Daten im Sinne eines Erfahrungsaustausches nutzbar. Sie können dazu beitragen, Nutzungsbereiche zu definieren, Dimensionierungsentscheidungen zu validieren oder technische Empfehlungen gegenüber Kunden zu begründen.
Vertrieb und Betreuung durch Harken France
In Frankreich werden die Cyclops Marine-Sensoren von Harken vertrieben. Diese Wahl entspricht einer Logik der technischen Kohärenz, da Harken bereits sehr stark auf Manövrier- und Beschlagsystemen mit hoher Belastung vertreten ist. Für die Fachleute erleichtert dieser Vertrieb die Integration der Sensoren in globale Projekte, Refit, Vorbereitung von Wettfahrten oder Neubau.


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